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    Yakitori vom Grill
    Rezept

    2. Januar 2018

2. Januar 2018

Yakitori vom Grill
Rezept

Yakitori vom Grill: Rindfleisch-Garnelen, Rindfleisch mit Sake und Feigen, Kalbsleber mit Rosmarin, roter Pfeffer

Es versprach einer der heißesten Tage und Abende des Jahres bei uns in Mittelfranken – der fränkischen Provence – zu werden – und genau so war es. Herrlich, wie in Südfrankreich. Mein Lavendel auf der Terrasse tut das Übrige für den „original“ Provencegeruch ;-)). Wie oft habe ich Euch davon in der L´art de gourmet Radioshow vorgeschwärmt. In diesen Tagen habe ich täglich Lust, meinen Grill anzuwerfen und immer wieder neue, spannende Zutaten daraufzulegen. Ich liebe die Grillkultur in den Restaurants in der Provence. Hier gibt es von Meeresfrüchten, Fisch und Fleisch alles was das Herz begehrt und vor allen Dingen: NIE 0-8-15 !!! Sondern in ausgefallenen Varianten und mit besonderen Gewürzen und Beilagen …

Um an der französischen Grillvielfalt teilhaben zu dürfen habe ich mir schon im Winter das Grillbuch von Stéphane Reynaud, BBQ & Grill gekauft. Das Buch ist einfach genial. Wie alle Bücher von Stéphane ist es witzig illustriert und enthält viele, viele interessante Inspirationen für heiße Grillsessions.

Ich finde aber man muss bei den Rezepten von Stéphane die Mengen und Details immer ein bischen variieren nach Gefühl, dass es 100 % genial schmeckt …

Für heute Abend war mir wichtig, dass ich alles vorbereiten kann und dann keinen Streß mehr habe. Daher habe ich mich für Yakitori und einen kleinen Kräutersalat entschieden. Bezüglich der Yakitori habe ich mich von den Rezepten in BBQ & Grill inspirieren lassen. Die Vielfalt macht es aus! Die Yakitori und den Salat sowie das Dressing kann man prima vorbereiten.
Zutaten Rindfleisch-Garnelen Yakitori:

Argentinische Rindersteakhüfte, in 3 cm lange und breite Stücke geschnitten
Riesengarnelen
2 Knoblauchzehen fein gehackt
3 EL Bio-Rinderbrühe
1 EL Ketchup
1 EL Olivenöl
1 TL sehr grober schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Zutaten Rindfleisch-Sake-Feigen-Yakitori:

Argentinische Rindersteakhüfte, in 3 cm lange und breite Stücke geschnitten
200 ml guter Sake
1 daumengroßes Stück Ingwer, sehr kleingehackt
6 reife Feigen
1 Speisezwiebel
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Zutaten Kalbsleber-Rosmarin-roter Pfeffer-Yakitori:

Kalbsleber in 3 cm lange und breite Stücke geschnitten
zwei frische Zweige Rosmarin, abgezupft und sehr fein gehackt
150 ml Olivenöl
3 EL Baslamicoessig
2 EL rote Pfefferbeeren

Zutaten Kräutersalat:

Brunnenkresse
Ruccola
Sprossen

Für das Dressing:

1 TL Löwensenf
3 EL guter Rotweinessig
6 EL Keimöl
Salz und Pfeffer aus der Mühle
Zutaten Meloneneis:
Für die Rindfleisch-Garnelen Yakitori Knoblauch, Ketchup, Rinderbrühe, Olivenöl und Pfeffer gut vermengen. Die Fleischstücke in die Marinade geben und mit den Händen gut vermischen. Abdecken und ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Ich habe eine Großpackung Holzspieße besorgt. Wichtig ist, diese vor der Nutzung zehn Minuten in kaltes Wasser einzulegen, dass diese auf dem Grill nicht verbrennen. Dann Spieße stecken, jeweils eine Garnele und Fleischstück u.s.w.. Stapeln und wieder in den Kühlschrank.

Für die Rindfleisch-Sake-Feigen-Yakitori die Rindfleischstücke mit dem Sake und Ingwer gut vermischen und 10 Minuten ziehen lassen. Die Zwiebel in handliche Stücke schneiden.Die Feigen in dickere Scheiben schneiden. Dann die Spieße stecken: mit der Zwiebel beginnen, dann Rindfleisch, Feige u.s.w. Am Ende mit einer Zwiebel abschließen, da diese die Zutaten zusammenhält.
Spieße in ein Gefäß stapeln, etwas Marinade darüberträufeln, mit Pfeffer würzen. Salz habe ich keines darauf, da ich beim Servieren Fleur de Sel aus der Bretagne dazureiche.
Zuletzt sind die Kalbsleber-Rosmarin-roter Pfeffer-Yakitori dran: Olivenöl, Rosmarin, Balsamicoessig und Pfefferkörner vermischen. Die Leberstücke hineingeben und gut vermengen. Ca. 1 Stunde in der Marinade ziehen lassen. Dann jeweils zwei bis drei Leberstücke auf Spieße stecken. In ein Gefäß stapeln, zuletzt etwas Marinade darübergießen.

Grill anheizen… Die Yakitori habe ich nacheinander bei extrem großer Hitze gegrillt, dass diese schnell Röstgeschmack entwickeln und Farbe nehmen.

Die Salate waschen. Für das Dressing alle Zutaten zu einer sämigen Flüssigkeit schlagen. Salate schön arrangieren und nur ein wenig Dressing darüberträufeln.

Soviel kann ich sagen, ich habe mich heute Abend wie in einem Restaurant in Südfrankreich gefühlt … sowohl temperaturmäßig als auch kulinarisch … schön wars … :-))