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    Rezept Lammkeule
    provencalische Art

    3. Januar 2018

3. Januar 2018

Rezept Lammkeule
provencalische Art

Lammkeule südfranzösisch inspiriert – Kräuter der Provence sind so wundervoll

Ich habe einmal von einem Genuss-Festival (Lit-Festival) die L´art de gourmet Radioshow live aus Irland gesendet. Am Abend gab es ein großes Dinner und das Lamm dort war was die Zartheit betrifft ähnlich dem Lamm, das ich Euch in diesem Rezept kochen möchte. Nur das wunderbare Grün der Wiesen in Irland und die glücklichen Kühe müsst ihr Euch schon selbst besorgen.

Zutaten:

1 Lammkeule aus Irland (ca. 1 kg)
2 Auberginen, in größere Würfel geschnitten
3 Zucchini, in größere Würfel geschnitten
2 Stangensellerie, in Würfel geschnitten
5 reife Tomaten, geviertelt
1 Speisezwiebel in Würfel geschnitten
2 Zweige Rosmarin
5 Zweige Thymian
fünf Stengel glatte Petersilie, grob gehackt
3 Knoblauchzehen, abgeschält
1,5 EL Tomatenmark
1 EL Rohrzucker
ca. 250 ml Rinderfonds (Gemüse sollte zu 3/4 bedeckt sein…)
etwas Traubenkernöl
reichlich Olivenöl
großzügiger Schuss eines Rotweins, den ich noch übrig hatte…
Fleur de Sel aus der Carmargue
Pfeffer aus der Mühle
Zunächst habe ich den Ofen auf 170 Grad vorgeheizt. Dann wurde die Lammkeule aus Irland gewaschen und gut abgetupft. Ein schönes Exemplar.

Die Gemüse vorbereiten und den Lieblingsschmortopf ohne Deckel aus dem Schrank holen. Die Lammkeule in etwas Traubenkernöl von allen Seiten anbraten und herausnehmen. Im gleichen Topf dann die Zwiebel und Stangensellerie anschwitzen in Olivenöl. Die restlichen Gemüse dazugeben. Tomatenmark einrühren und den Rohrzucker darüber verteilen. Umrühren und einige Minuten rösten lassen. Brühe und Rotwein angießen, Kräuter einlegen und in das Rohr geben bei ca. 170 Grad für etwa zwei Stunden. Das Fleisch zunächst mit der Seite ohne Haut nach oben garen. Nach einer Stunde Garzeit umdrehen. Das Fleisch ist dann so butterweich, dass es sich wunderbar von der Keule lösen lässt. Ich schneide es gerne in grobe Scheiben.

Mit Fleur de Sel aus der Carmargue und frischem schwarzen Pfeffer aus der Mühle erst auf dem Teller würzen.