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    Reisetipps Kambodscha
    Siem Reap mit Tim Faber

    16. Juli 2018

16. Juli 2018

Reisetipps Kambodscha
Siem Reap mit Tim Faber

Asienexperte Tim ist unterwegs für Euch in Kambodscha – Reisetipps für leckeres Khmer-Food und Angkor Wat

enthält unbezahlte Werbung* Jetzt habe ich während meiner Asienreise Juli 2018 endlich Kambodscha und das zauberhafte Park Hyatt Siem Reap besuchen. können. Ich bin bewusst nicht die schon recht gut entwickelte metropolitische Hauptstadt Phnom Penh gereist sondern nach Siem Reap. Es liegt eher wie eine ländlich geprägte Kleinstadt, aber von der Einwohnerzahl her natürlich trotzdem sehr groß etwa rund zehn Kilometer nördlich des westlichen Endes des Tonle-Sap-Sees, des größten Sees Südostasiens und eines der fischreichsten Binnengewässer der Erde. Ein optimaler Ausgangspunkt um die gleich um die Ecke gelegenen Tempelanlagen von Angkor Wat zu besichtigen. Jetzt kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Kambodscha ist wirklich ein spannendes Land, in dem es viel zu entdecken gibt. Das fängt bei dem vielfältigen und traditionellen kulinarischen Angebot an. Die Khmer-Küche ist sehr spannend und inspirierend. Ihr solltest sie unbedingt probieren. Auf den zahlreichen Märkten mit Streetfoodangebot gibt es sie sehr günstig und schmackhaft. Ich habe es selbst probiert. Es ist eine Foodkultur mit zahlreichen asiatischen Einflüssen, vor allem aus Thailand, Vietnam und Indonesien. Aber auch Einflüsse aus Indien und China habe ich bei den von mir besuchten Kochkursen, Restaurants und Streetfoodmärkten gespürt. Daraus ist eine sehr leckere Küche mit meiner Meinung nach besonders konzentriertem Geschmack entstanden. Insgesamt ist die Khmer-Küche nicht so scharf wie die Speisen in manch anderen asiatischen Ländern wie zum Beispiel Thailand. Das dürfte so manchem Europäer entgegenkommen. Wobei ich immer etwas frischen roten Chili nachgelegt habe, denn mir persönlich kann es nicht spicy genug sein. Bevor ihr weiterlest, aber erstmal ein paar Eindrücke, unter der Galerie geht’s dann weiter!

Kulturell solltet ihr unbedingt einen Ausflug zu Angkor Wat aber auch den anschließenden kleinerem Tempeln machen. Man benötigt an sich mehrere Tage um sich alles in Ruhe anschauen zu können. Mit dem TukTuk geht es am besten und es macht sehr viel Spaß sich durch Tropenwälder und Umland herumkutschieren zu lassen. Ich hatte einen sehr netten und lustigen aber auch zuverlässigen TukTuk-Fahrer. Man zahlt für einen ganzen Tag ca. 15 USD. Dafür zeigt er Euch dann die besten Plätze und führt Euch sogar zu Streetfoodständen ausserhalb der Stadt, an welchen normalerweise nur die Einheimischen zu Mittagg essen. Ich habe neben Angkor Wat auch Phnom Bakheng, Preah Khan und Angkor Thom besucht. Angkor Thom war dabei mein absoluter Favorit. Wie man sich es vorstellt wenn man noch nie hier war – oder wie ich zumindest – haben sich die großen Urwaldbäume Ihren Platz schon wieder zurückgeholt und ganze schwere Steinmauern der Tempel mit ihren schlangenartigen Wurzeln zum Einsturz gebracht. Es ist mir aufgefallen, dass derzeit viel getan wird, um die Tempelanlagen für die Nachwelt zu erhalten. Die Renovierung geschieht sehr behutsam, man versucht den Charme des Verfalls beizubehalten.

Übernachtet und nach den vielen Touren relaxt sowie zauberhaft diniert habe ich im Park Hyatt Siem Reap. Ein Haus der absoluten Spitzenklasse! Freundliche Menschen haben mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Man fühlt sich von ersten Augenblick in dem man das Hotel mitten in der Geschäftigkeit und durch den starken Verkehr schlechten Luft der Innenstadt betritt sehr wohl und gut aufgehoben. Ja ein Entkommen aus dem Staub, dem Smog und der gleissenden Hitze draussen. Das Haus verfügt über einen großen Pool mit viel romantischem tropischem Grün und Blumen aussen herum. Zudem gibt es ein ausgezeichnetes Spa in dem ich mir eine Ganzkörper Ölmassage gegönnt habe. Danach fühlt man sich wie ein neuer Mensch und ist bereit für neue Ausflüge. Zudem gibt es einen Salzwasserpool, der die Haut nach langen Aufenthalten in der Sonne Kambodschas erfrischt. Das Essen ist hervorragend. Das hat mich nicht gewundert, habe ich mit Food and Beverage in den Hyatt Häusern seit jeher immer sehr gute Erfahrungen machen dürfen. Und eine Besonderheit hält die Hyatt-Gruppe weltweit durch: Was mir sehr entgegenkam ist, dass auch die gesamte Palette an lokalem Khmer-Food angeboten wird, aber auch aus anderen Regionen neben Siem Reap. Modern interpretiert, ja ich möchte sagen mit ein wenig Einfluss der französischen Küche.

Das kommt wohl nicht zuletzt daher, dass der einheimische Chef de Cuisine Pisith Theam in großen Häusern seine Wanderjahre als Koch verbracht hat, bevor er ins Park Hyatt Siem Reap zurückgekehrt ist und nun Gäste aus aller Herren Länder kulinarisch beglückt. Und zwar mit der originalen Khmer-Küche. Er stammt aus einem kleinen Dorf fünfundvierzig Minuten von Siem Reap entfernt. Dementsprechend gut kennt er sich aus mit allem was mit Food and Beverage in Kambodscha zu tun hat. Aber auch kulturell kann man viel von ihm lernen und er gibt sein Wissen in sehr erfrischender Art und Weise weiter. Ich habe mit ihm einen typischen Wochenmarkt in Siem Reap besucht, auf dem es allerlei Kurioses zu sehen und zu kaufen gibt. Wie beispielsweise Frösche und vieles mehr. Auch ein weit über die Grenzen der Provinz Siem Reap in Kambodscha bekanntes „Reisnudelmacher-Dorf“ habe ich mit ihm besucht und durfte bei der althergebrachten Herstellung von Nudeln mitmachen. Eine ganze Familie ist mit 40 KG drei Tage lang beschäftigt. Die Liste der Erlebnisse vor Ort ist unendlich. Ich könnte mehrere Wochen dort verbringen und es würde nicht langweilig werden. Mehr zu meinen Reiseerlebnissen und vielen Tips und Inspiration bekommt ihr in den Podcasts und Filmen zum Kambodschatrip Juli 2018. Bleibt mir nur noch Euch nahezulegen, bei Euerem nächsten Trip nach Bangkok oder einer anderen asiatischen Metropole auch einen Abstecher nach Kambodscha zu machen. Es lohnt sich garantiert. Siem Reap hat einen internationalen Flughafen, so dass die Anreise problemlos möglich ist.

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